2019 – Antrag Bejagungskonzept und Neuregelung von Reviergrenzen in Marmagen

Ausschuss für Forst- und Landwirtschaft 17.09.2019

Die UNA beantragt folgenden Punkt auf die Tagesordnung zu setzen:

Sinnvolles Bejagungskonzept und Neuregelung von Reviergrenzen in Marmagen

Begründung:

Anlässlich der genossenschaftlichen Versammlungen für Marmagen-Wald und Marmagen-Feld wurde deutlich, dass es andere Regelungen bezüglich der Bejagungsgenzen geben sollte, bzw. geben muss. So wurde deutlich, dass eine ordentliche und effektive Bejagung nur möglich ist, wenn die angrenzenden Waldgebiete mit den Gebieten der Feldjagd (und auch umgekehrt) einheitlich von demselben Pächter, bzw. Jagdberechtigten ausgeübt werden.

Gegenseitige Belästigungen im Bereich Marmagen-Wald West müssen unbedingt zukünftig vermieden werden. Bereits vor einiger Zeit wurde schon mit dem „Grenzgebiet“ Marmagen Wald-Ost eine einvernehmliche Lösung gefunden, indem ein dauerhaftes Begehungsrevier zur offenen Feldfläche gebildet wurde. Dies ist auch im Bereich Wilhelmshöhe nötig. Der Verwaltung der Gemeinde dürfte die Problematik vermutlich bekannt sein. Eine Waldfläche hinter dem Bereich Wilhelmshöhe bis zur nächstgelegenen Wegekreuzung (in westlicher Richtung bis zum „Steilweg“) erscheint sinnvoll. Der Jagdgenossenschaftspächter wäre auch bereit die entsprechende Fläche dauerhaft anzupachten, am liebsten über einen längerfristigen Begehungsschein.

Desweiteren sollte eine dauerhafte Lösung für die neue Eigenjagd Halbig gefunden werden. Hier sind ebenfalls Begehungsscheinreviere neu einzurichten. Ein Pächter der Feldjagd benötigt grds. für eine ordentliche Bejagung einen entsprechenden Waldanteil („Sanatoriumsgebiet“). Die Größe sollte sich an dem bisherigen Gebiet vor Bildung des Eigenjagdbezirks (nach Flächentausch) richten. Der bisherige Pächter bejagt derzeit dieses Waldgebiet noch über den Pachtvertrag aus der Zeit der Mitverpachtung (Angliederung) durch die Jagdgenossenschaft Marmagen-Feld, zukünftig ist dies wohl nur über einen Erlaubnisschein möglich. Eine dauerhafte Lösung im Sinne eines effektiven Bejagungskonzepts muss angestrebt werden.

Eine weitere Begründung kann in der Sitzung erfolgen.


Anmerkung der UNA:

Die wenig positive Stellungnahme der Verwaltung (kann man auf der Homepage der Gemeinde nachlesen) nehmen wir zur Kenntnis. Die Zukunft wird zeigen, ob und wie die im Antrag des stellvertretenden UNA-Fraktionsvorsitzenden Edwin Poth entwickelten Vorschläge ihren Niederschlag in den dann zu treffenden Regelungen finden werden. „Eine dauerhafte Lösung im Sinne eines effektiven Bejagungskonzeptes muss angestrebt werden,“ wie es in dem letzten Satz seines Antrags heißt.